Zum Inhalt springen

ZUCKERSÜCHTIG? Was steckt hinter Zuckersucht & wie du sie überwindest!

ZUCKERSÜCHTIG? Was steckt hinter Zuckersucht & wie du sie überwindest!
4.9 (30 votes)

„Und jetzt erst mal was Süßes.“ Zucker ist aus unserer modernen Gesellschaft kaum noch wegzudenken: Egal ob es die Lieblingsschokolade aus dem Supermarkt sein soll oder auch das frisch gemachte Popcorn im Kino – Zucker ist Genuss und sichert sogar ein Stück weit die eigene Lebensqualität.

Doch leider kann der Süßstoff diese auch ganz schön beeinträchtigen. Wenn es irgendwann nicht mehr nur das eine Stück Schokolade ist, sondern gleich mehrere Tafeln. Wenn das Schlemmen langsam aber sicher den eigenen Tagesablauf bestimmt. Wenn der Genuss zum Zwang und das Naschen zur Sucht wird.

Zuckersucht ist eine innerhalb der Medizin recht stiefmütterlich behandelte, aber dennoch sehr ernstzunehmende Abhängigkeitserkrankung, welche für den Betroffenen schlimmstenfalls sogar lebensbedrohlich werden kann.

Im Folgenden erfährst Du alles, was Du über die Erkrankung wissen musst und wie Du die Zuckersucht überwinden kannst. Hier ein Überblick über den Inhalt:

ÜBERBLICK INHALT

WORUM GEHT’S: Was ist Zuckersucht und wie entsteht sie?

ZUCKERFALLEN: Welche Lebensmittel machen zuckersüchtig?

SYMPTOME: Was sind Anzeichen einer Zuckersucht?

URSACHEN: Sind es die Gene oder ist Psyche schuld?

GEFAHREN: Was kann durch eine Zuckersucht passieren?

SELBSTTEST: Bin ich zuckersüchtig?

ZUCKERSUCHT ÜBERWINDEN: Mit diesen 15 Tipps kommst du los von der süßen Verführung

WORUM GEHT’S: Was ist Zuckersucht und wie entsteht sie?

Drogen gibt es bekanntlich viele und die meisten wirken auf ähnliche Art und Weise: Sie lösen Glücksgefühle aus, sorgen für Wohlbefinden und Euphorie. Und davon kann man süchtig werden. Deswegen sind die „gefährlichen“ Drogen mit hohem Suchtfaktor wie Kokain oder Heroin illegal und nicht in jedem Laden frei verkäuflich. Alkohol und Zigaretten gibt es nur gegen Altersnachweis, Medikamente nur auf Rezept.

Keine Rauschmittel in Reichweite. Mit einer Ausnahme: Zucker.

Volksdroge Zucker

Die vermeintlich harmlose und verführerisch süßlich schmeckende Substanz wird in wohl nahezu jedem deutschen Haushalt ohne viel darüber nachzudenken zum Backen, Kochen und Verfeinern verwendet. Sie findet sich in geschätzten 80% unserer Lebensmittel und wir geben sie sogar unseren Kindern als Belohnung.

Und dennoch kann sie süchtig machen. Zuckersüchtig! Denn Zucker wirkt im Gehirn fast genauso wie andere Drogen: Durch den Konsum kommt es zur Ausschüttung von Dopamin und Serotonin, zwei körpereignen Glückshormonen.

Dopamin erzeugt euphorische Hochgefühle, wir empfinden ein vorfreudiges Kribbeln, sind angespannt und erwartungsvoll. Der Botenstoff ist für die berühmten „Schmetterlinge im Bauch“ verantwortlich und wird besonders stark vor einem heißersehnten Date mit dem großen Schwarm ausgeschüttet.

Serotonin wirkt dagegen entspannend, macht glücklich und zufrieden. Es wird ausgeschüttet, wenn wir ein bestimmtes Ziel erreicht haben, triumphieren, stolz auf uns sind.

Beispiel 100-Meter-Lauf. Hier kommt es beim Startsignal zu einer massiven Ausschüttung von Dopamin, wir fiebern dem Ziel entgegen, wir wollen es unbedingt schaffen, wir sind nervös, aber voller Tatendrang. Passieren wir dann als erster die Ziellinie, wird zusätzlich noch Serotonin ausgeschüttet: Wir haben es geschafft, wir schwelgen im Rausch des Erfolges.

Zuckersucht ist eine Volkskrankheit
Zuckersucht ist eine Volkskrankheit

Süßes macht glücklich

Glückseligkeit auf höchsten Niveau. Und das alles soll in einer Tafel Schokolade stecken?

Tatsächlich löst Zucker ähnliche neurologisch-chemische Prozesse im Gehirn aus, wie es der 100-Meter-Lauf mit anschließendem Sieg oder das erste Date mit starkem Herzklopfen tun. Wer also genüsslich einen Schokoriegel verdrückt, setzt sich dabei selbst streng genommen unter Drogen.

Und natürlich kann man von dieser wohl schmeckenden Droge auch süchtig werden. Zucker erhöht kurzfristig den Blutzuckerspiegel. Insulin wird ausgeschüttet. In dieser Phase geht es uns gut, wir fühlen uns leistungsstark und überlegen. Doch schon nach wenigen Stunden, meist sogar nur Minuten, fällt der Blutzuckerspiegel wieder ab, unser Wohlbefinden lässt nach, wir fühlen uns matt und kraftlos. Wir wollen mehr, wir lechzen nach zuckrigen Nachschub.

Und an dieser Stelle beginnt der Teufelskreis namens Zuckersucht 🙁

ZUCKERFALLEN IM ALLTAG: Welche Lebensmittel machen zuckersüchtig?

Wer kennt das nicht: Da will man seinem Körper einmal etwas Gutes tun und langt in der Öko-Ecke des Supermarkts mal so richtig zu: Fertig zubereiteter Salat, dazu ein Töpfchen mit Joghurtsoße, Vollkornbrot und Kräuterkäse. Und als Dessert gibt’s statt dem deftigen Schokoladenpudding einen leichten Obstquark aus der Kühltheke. Klingt gesund. Wer zu Hause angekommen nun aber mal einen prüfenden Blick auf die auf der Verpackungsrückseite gelisteten Inhaltsstoffe wirft, erlebt eine zuckrige Überraschung. Denn der Süßstoff thront frech ganz oben in der Zutatenliste, sowohl im Obstquark als auch in der Salatsauce, im Käse und sogar im Vollkornbrot.

Zuckersucht wird von den Betroffenen oder deren Angehörigen meist erst wahrgenommen, wenn sich im Kühlschrank die Schokoladentafeln stapeln und der Vorratsschrank nur noch aus Keksen und Fruchtgummi besteht. Die „Droge“ Zucker schlägt in der Regel jedoch schon viel früher zu: Versteckte Zuckerzusätze in vermeintlich gesunden Lebensmitteln sensibilisieren die Geschmacksnerven für die unwiderstehliche Süße. Die Gefahr: Salatdressings, Fruchtjoghurt und Co. werden bedenkenlos und oftmals auch in rauen Mengen vertilgt, da sie als „gesund“ vermarktet werden.

Light-Produkte: Weniger Fett, mehr Zucker

Besonders tückisch sind hierbei sogenannte Light-Produkte. Diese werben damit, fettreduziert und somit freundlich zur schlanken Linie zu sein. Doch hier steckt der Teufel meist im Detail. Fettreduziert sind die Lebensmittel tatsächlich. Doch wie sieht es mit dem Zucker aus? Da Fett ein Geschmacksträger ist, würde jedes Produkt – etwa ein Joghurt – merklich an Geschmack und Aroma einbüßen. Also nimmt sich die Lebensmittelindustrie den zweiten gängigen Geschmacksträger zur Hilfe: Zucker.

Wo Fett eingespart wurde, wird mit Zucker aufgefüllt. Viele Light-Produkte tun daher genau das Gegenteil von dem, was sie tun sollen – sie machen dick und erhöhen das Risiko, zuckersüchtig zu werden, meist ohne, dass der Konsument es überhaupt ahnt.

Zucker ist nicht gleich Zucker

Generell sollte zwischen natürlichem Zucker (Fruchtzucker) und Industriezucker unterschieden werden. Natürlicher Zucker ist in Lebensmitteln wie Obst oder Gemüse enthalten und kann von unserem Körper aufgespalten und verwertet werden. Da diese Verarbeitung aber in unserer Leber statfinden, ist Fruchtzucker auch nur in gewissen Mengen zu konsumieren, da sonst die Gefahr einer Fett-Leber entsteht. Tatsächlich ist der Effekt mit einer Alkohol geplagten Leber vergleichbar.

Gefährlich als Fruchtzucker ist aber der Industriezucker, die sog. Glukose. Besonders dicke kommt es bei diesem künstlich zugefügten Zuckerzusatz in industriell hergestellten Lebensmitteln. Diese enthalten neben dem Zucker nämlich meist noch eine ganze Reihe weiterer Geschmacksverstärker und Aromen, welche im Volksmund auch gerne als „Fressdrogen“ bezeichnet werden.

Während die süße Ananas neben dem Fruchtzucker auch noch Vitamine und Ballaststoffe enthält und damit sättigend wirkt, machen industriell gesüßte und nährstoffarme Lebensmittel stets Hunger auf mehr. Der natürliche Sättigungseffekt fällt weg, es kommt zum Überkonsum von Zucker, der Konsument wird über kurz oder lang zuckersüchtig.

Gut getarnt: Zucker versteckt sich in dunklem Brot, Soßen und Obstsäften

Nun sind süße Verführungen wie Eis, Kuchen, Limonadengetränke oder Süßigkeiten als zuckrige Angelegenheit bekannt. Tatsächlich versteckt sich der Süßstoff jedoch in vielen vermeintlich harmlosen Lebensmitteln, in denen wir ihn gar nicht erwarten. Absoluter Spitzenreiter sind hier Soßen wie Ketchup, Salatdressings oder Barbecue-Soße. Wer beispielsweise Pommes-Currywurst genießt, tankt dabei nicht nur jede Menge Fett, sondern mindestens genauso viel Zucker – versteckt in einer eigentlich herzhaft schmeckenden Soße.

Zucker vesteckt sich in vielen Lebensmitteln
Zucker vesteckt sich in vielen Lebensmitteln

Weitere versteckte Zuckerbomben gibt’s beim Schnellbäcker: Industriell gefertigte Brote geizen nicht mit dem Süßstoff, vor allem in dunklen Backwaren findet sich bei genauem Hinsehen ein beachtlicher Zuckerzusatz. Dieser soll nicht nur den Geschmack verbessern, sondern auch die Farbe: Brauner Rohrzucker verleiht eine gesunde Bräune und grenzt es von dem als Dickmacher verschrienen Weißbrot ab. Tatsächlich enthalten das vermeintlich gesunde Mehrkornbrot und der süße Stuten oftmals dieselbe Zuckermenge. Nachfragen ist angesagt!

Auch nicht zu verachten: Obstsäfte und Smoothies! Die vielen Früchte auf dem Etikett täuschen leicht darüber hinweg, dass sich in der Flasche nicht nur fruchteigene Süße befindet, sondern meist auch jede Menge zugesetzter Zucker. Doch damit nicht genug! Die Menge an Obst in einem Fruchsmoothie ist schlichtweg zu viel für unsere Leber. Eine gute Faustregel: Die Menge an Obst, die du nicht auf einmal essen kannst, die solltest du auch nicht in einem Smoothie deinem Körper zuführen. Denn viele Nährstoffe stecken beim Obst in der Haut und/oder der Schale. Im Saft bleibt dann vor allem der Fruchtzucker zurück!

Wer sich gesund ernähren oder eine bereits bestehende Zuckersucht überwinden will, sollte daher genau hinschauen. auf unserer Seite findest du auch weitere zuckerfreie Lebensmittel.

SYMPTOME: Was sind Anzeichen einer Zuckersucht?

Auch wenn die Zuckersucht in unserer Gesellschaft stark verharmlost und mehr als „guilty pleasure“ statt als ernstzunehmende Krankheit dargestellt wird, so leiden die Betroffenen dennoch unter suchtypischen Symptomen.
Übergewicht ist eines der typischen Zuckersucht Symptome: Wer zu viel Zucker konsumiert, füttert damit die Fettdepots seines Körpers und sammelt peu a peu immer mehr Hüftgold an.

Vielmehr spielt sich die Zuckersucht jedoch im Kopf ab: Der Verzehr des Süßstoffs lässt den Dopaminspiegel ansteigen, dies löst Glücksgefühle aus, kurzzeitig ist man euphorisch und bestens gelaunt. Leider entwickelt der Körper mit der Zeit eine Toleranz gegenüber zuckrigen Lebensmitteln. Die Folge: Der Betroffene muss immer mehr Zucker zu sich nehmen, um den Dopaminspiegel ansteigen zu lassen und sich glücklich zu fühlen.

Zucksucht kann für Schlaflosigkeit aber auch übermäßige Müdigkeit sorgen
Zucksucht kann für Schlaflosigkeit aber auch übermäßige Müdigkeit sorgen

Tut er es nicht, reagiert der Körper mit Entzugserscheinungen. Betroffene leiden unter Kopfschmerzen, Müdigkeit, aber auch Schlaflosigkeit und Unruhe sind typische Zuckersucht Symptome. Meist kommen noch starke Stimmungsschwankungen dazu, Betroffene sind gereizt und nervös, fahren schnell aus der Haut oder sind nah am Wasser gebaut.

Oftmals treten als typische Zuckersucht Symptome auch erhebliche Frustgefühle auf. Meist hat die entsprechende Person schon einige erfolglose Diäten hinter sich oder möchte gerne eine bereits bestehende Zuckersucht bekämpfen und findet keinen Ausweg aus dem Teufelskreis. Sie wird während des Zuckerkonsums von Schuldgefühlen geplagt und schämt sich für die mangelnde Selbstkontrolle.

Daraus resultieren meist einige typische Verhaltensmuster, die darauf abzielen, sich selbst und seine Umwelt hinters Licht zu führen. Zuckersüchtige naschen meist heimlich und horten versteckte Süßigkeiten-Depots, welche bei Heißhungerattacken meist in Gänze vernichtet werden.

Das heimliche Essen sowie die stetige Gewichtszunahme nagen am Selbstbewusstsein der von Zuckersucht Betroffenen und verstärken die Schuld- und Schamgefühle. Viele Zuckersüchtige entwickeln daher eine Art selbstbestrafendes Verhalten: Auf eine unkontrollierte Fressattacke folgt exzessives Sporttraining, um Kalorien zu verbrennen. Tatsächlich wird hierbei jedoch nur die vermeintliche Rechtfertigung für die nächste Zuckerorgie vorbereitet.

URSACHEN der Zuckersucht: Sind es die Gene oder ist die Psyche schuld?

Wieso wird ein Mensch zuckersüchtig? Zuerst einmal sei gesagt, dass die Zuckersucht eine moderne Zivilisationskrankheit ist, welche sich vorwiegend auf die westlichen Industrienationen beschränkt. Hier hat sich der Fast-Food-Sektor sprungartig ausgeweitet, immer mehr industriell hergestelltes Essen wird mit Zuckerzusätzen schmackhafter gemacht. Ohne den Süßstoff geht heutzutage fast gar nichts mehr.

Der Zuckerkonsum in der westlichen Welt ist explodiert
Der Zuckerkonsum in der westlichen Welt ist explodiert

Vor etwa einhundert Jahren sah der tägliche Zuckerkonsum des Durchschnittsbürgers jedoch noch ganz anders aus: In Amerika etwa nahmen die Menschen alle fünf Tage jeweils etwa 45 Gramm Zucker zu sich. Heute verspeist der Durchschnittsamerikaner ca. 765 Gramm – und zwar täglich!

Und auch Kinder beginnen schon früh mit der süßen Sünde: 32 Teelöffel Zucker wandern täglich in Form von Säften, Gummibärchen und Schokoladen in einen Kindermund. Hier ist die Zuckersucht leider fast schon vorprogrammiert :/

Natürlich ist es in erster Linie die Regelmäßigkeit und Häufigkeit, mit welcher wir der zuckrigen Verführung erliegen, welche geradewegs in die Zuckersucht führt. Dennoch können bei dieser Erkrankung auch andere Faktoren eine ursächliche Rolle spielen.

Schlechte Gene oder instabile Psyche – beides ebnet den Weg in die Zuckersucht

Zum Beispiel die Gene. Genforscher sehen einen Zusammenhang zwischen einer Alkoholerkrankung der Eltern und einer späteren Zuckersucht des Kindes. Auch wenn die Mutter während ihrer Schwangerschaft selbst viel Zucker zu sich nimmt, steigt damit das Risiko, dass das Kind somit schon vor der Geburt eine entsprechende Zuckertoleranz entwickelt.

Neben der genetischen Komponente spielt vor allem aber die Psyche eine wichtige Rolle. Menschen mit einem niedrigen Selbstwertgefühl und eventuellen Minderwertigkeitskomplexen, haben ein deutlich höheres Risiko, im Laufe des Lebens zuckersüchtig zu werden.

Zucker füttert das körpereigene Belohnungssystem. Zuckerkonsum führt zur kurzfristigen Ausschüttung von Glückshormonen (Dopamin, Serotonin), welche dem Kopf signalisieren: Alles ist super, die Welt ist schön. Naschen macht glücklich – wenn auch nur kurz. Vor allem psychisch instabilen Menschen schenkt die Tafel Schokolade einen süßen Glücksmoment – und zwar einen, der süchtig macht. Denn ebenso schnell, wie der Dopaminspiegel angestiegen ist, fällt er auch wieder ab. Auf den Moment Glückseligkeit folgt das Begehren, die Lust auf mehr. Hier stellt sich bereits eines der typischen Zuckersucht Symptome ein.

Zucker kann auf diese Art und Weise zum Seelenfutter werden, zum Tröster in einer depressiven Phase oder als Belohnung nach einem anstrengenden Arbeitstag.

Auch die Erziehung spielt an dieser Stelle eine Rolle. Kinder, die stets mit Süßigkeiten belohnt wurden, folgen diesem Muster mit aller Wahrscheinlichkeit auch in ihrem späteren Leben.

Zuckersüchtig durch Mangelernährung

Ein übermäßiges Verlangen nach Zucker kann jedoch auch mit einem Vitalstoffmangel zusammenhängen. Wird der Körper nicht ausreichend mit Mineralstoffen und Vitaminen versorgt, senden die Zellen eine Art Warnsignal aus und fordern eine höhere Energiezufuhr. Dies löst bei den Betroffenen meist einen Heißhunger auf zuckerhaltige Lebensmittel aus. Diese können vom Körper schnell aufgespalten und in Energie umgewandelt werden – allerdings nur kurzfristig.

Da Croissants, Speiseeis und Co. der Nährwert fehlt, peitschen diese Zuckerbomben lediglich den Blutzuckerspiegel hoch und sorgen für einen kurzen Energieschub. Dieser behebt jedoch natürlich nicht das Grundproblem und meist bereits nach wenigen Minuten oder Stunden nimmt das Verlangen nach mehr zuckrigen Energielieferanten wieder zu.

Obwohl wir in einer Überflussgesellschaft leben, leiden immer mehr Menschen an einer Mineralstoff- und Vitaminunterversorgung. Trotz vollem Magen hungert der Körper. Wer ein übermäßiges Verlangen nach Zucker verspürt, sollte mehr Ballast- und Vitalstoffe zu sich nehmen, wie sie etwa in grünem Gemüse, Getreideprodukten und Obst zu finden sind.

GEFAHREN: Was kann durch eine Zuckersucht passieren?

Auch wenn man es kaum glauben mag: Der vermeintlich harmlose Schokoriegel zwischendurch macht nicht nur ebenso schnell süchtig wie Kokain und andere Drogen, sondern ist auch sehr gesundheitsgefährdend. Abgesehen von der psychischen Abhängigkeit, richtet die Zuckersucht mit der Zeit massive Schäden im Körper an und kann zahlreiche Folgekrankheiten begünstigen.

Ganz generell sei gesagt: Zucker sind „leere Kalorien“. Der Süßstoff zaubert zwar einen unwiderstehlichen Geschmack an Desserts, Soßen und Co., liefert dem Körper jedoch leider keinerlei Nähstoffe. Letztere werden vom menschlichen Organismus jedoch dringend benötigt, um alle wichtigen, körpereigenen Funktionen aufrecht zu erhalten. Zuckersüchtige gestalten ihren täglichen Speiseplan jedoch meist recht einseitig: Alles was süß schmeckt, hat einen Ehrenplatz im Kühlschrank, Nährstofflieferanten wie Obst und Gemüse werden dagegen beim Einkaufen meist links liegen gelassen.

Es ist also durchaus nicht ungewöhnlich, dass Zuckersüchtige Anzeichen einer Mangelernährung zeigen. Diese schlägt zu Beginn vorerst bei Haut, Haaren und Fingernägeln zu Buche, im weiteren Verlauf kann es zur Schädigung lebenswichtiger Organe wie der Leber kommen.

Fettleibigkeit

Eines der klassischen Zuckersucht Symptome ist ganz klar die Fettleibigkeit: Übergewicht ist nicht nur störend und hinderlich im Alltag, sondern stellt auch ein hohes gesundheitliches Risiko für den Körper dar. Knochen, Gelenke und vor allem das Herz-/Kreislaufsystem werden durch das übermäßige Gewicht und die einseitige Ernährung in Mitleidenschaft gezogen.

Übergewicht ist eine Folge von zu viel Zucker
Übergewicht ist eine Folge von zu viel Zucker

Herzerkrankungen

Während die breite Bevölkerung davon ausgeht, dass vor allem Fett in Lebensmittel schlecht fürs Herz ist, ist das nur die halbe Wahrheit. 2016 wurde ein Skandal aufgedeckt, in dem die Zuckerlobby versuchte Harvard Studien so zu manipulieren, dass sie zu ihren Gunsten ausfielen und so den Fokus weg vom Zucker auf andere Inhaltsstoffe lenkte. Tatsächlich ist aber mittlerweile nachgewiesen, dass hoher Zuckerkonsum die Entstehung von Herzerkrankungen, wie zum Beispiel Bluthochdruck, arterielle Verschlusskrankheiten oder Herzinfarkte fördert!

Fettleber

Der „gute“ Fruchtzucker hat auch seine Schattenseiten und fördert demanch das Entstehen einer Fettleber. Dies ist der Fall, da beim Verdauen aggressive Teilchen entstehen, die dann die Leber angreifen. Nur geringe Werte des Fruchtzuckers können tatsächlich in Glykogene und damit in Energie umgewandelt werden. Der restliche Fruchtzucker sucht sich leider eine andere Aufgaben: Er wird zu Fettsäuren. Das trifft vor allem auf isolierten Fruchtzucker zu!

Diabetes

Und als wenn das alles nicht schon schlimm genug wäre: Ein übermäßiger Zuckerkonsum erhöht drastisch das Risiko, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Der völlig außer Kontrolle geratene Blutzuckerspiegel kann irgendwann durch den Körper allein nicht mehr reguliert werden, die „Zuckerkrankheit“ Diabetes entsteht. Die bundesweite Anzahl der Diabetes-Patienten ist in den letzten Jahren förmlich explodiert, was unter anderem dem Boom der Fast-Food-Industrie zu verdanken sein dürfte. Süßschnäbel zahlen in diesem Fall einen hohen Preis – Diabetes ist nur in wenigen Fällen heilbar und wird meist zum lebenslangen Begleiter. Idealerweise sollten Betroffene daher eine beginnende Zuckersucht bekämpfen, bevor es zu bleibenden gesundheitlichen Schäden kommt.

Ein zu hoher Zuckerkonsum versucht schwere Krankheiten wie Diabetes
Ein zu hoher Zuckerkonsum versucht schwere Krankheiten wie Diabetes

Krebs

Ein übermäßiger Zuckerkonsum wird zudem mit einer erhöhten Krebszellenproduktion in Verbindung gebracht. Besonders durch die Zuckersucht geschädigte Organe wie die Bauchspeicheldrüse, die Speiseröhre oder der Darm sind gefährdet.

Darmflora und Immunsystem

Überdies schädigt Zucker die Darmflora und das Immunsystem. Ständige Erkältungskrankheiten, Pilzinfektionen und Schlimmeres sind typische Folgen einer Zuckersucht.

Karies

Und leider verrichtet der verführerische Süßstoff auch im Mund sein zerstörerisches Werk. Der ständige Konsum zuckerhaltiger Lebensmittel schädigt den Zahnschmelz, führt zu Karies und Parodontose.

Zucker macht dumm

Ebenso gefährdet ist jedoch noch etwas ganz anderes: Der Kopf. Denn auch wenn es wie ein lahmer Spruch klingt: Zucker macht tatsächlich dumm. Natürlich nicht im drastischen Sinne, das Nutellabrot selbst tötet keine Gehirnzellen. Ein ständig hoher Zuckerkonsum kann jedoch auf lange Sicht hin die kognitiven Hirnfunktionen beeinträchtigen und sich negativ auf die Gedächtnisleistung auswirken.

Mit anderen Worten: Die Denkarbeit fällt langsam aber sicher immer schwerer. Wer zuckersüchtig ist, kann sich schlecht konzentrieren und sich immer weniger merken. Kopf und Körper leiden zu gleichen Teilen.

SELBSTTEST: Bin ich zuckersüchtig?

Du kannst Süßem nicht widerstehen und der Anblick einer Konditorei lässt Dein Herz höher schlagen? Einen Tag ohne Schokolade und Co. gibt es bei Dir nicht und eine leere Gummibärchen-Packung löst bei Dir eine kleine Panikattacke aus?

Jeder Mensch hat seine „guilty pleasures“ – und bei fast jedem spielen Süßigkeiten hier eine gewisse Rolle. Nur weil man ab und an mal gerne etwas nascht – vor allem in Stresssituationen – ist man nicht automatisch zuckersüchtig. Nimmt die Nascherei jedoch ungesunde Ausmaße an und beginnt das eigene Leben zu kontrollieren, können dies ernstzunehmende Anzeichen für eine beginnende Zuckersucht sein.

Ob Du bereits zuckersüchtig oder auf dem besten Wege dahin bist, kannst Du hier mit einem Selbsttest herausfinden. Hierbei solltest Du Dein alltägliches Essverhalten etwas genauer unter die Lupe nehmen und Deinen Zuckerkonsum am besten über mehrere Tage beobachten.

  • Frequenz & Menge: Isst Du mehrmals in der Woche Süßigkeiten oder sogar täglich? Wie viel nimmst Du täglich zu Dir? Nur mal ein Stück Schokolade zum Fernsehen oder muss es gleich immer die ganze Tüte Haribo sein? Bereits die Häufigkeit Deines Zuckerkonsums liefert erste Hinweise auf eine eventuelle Zuckersucht.
  • Motivation: Ebenso wie Deine Motivation, Zucker zu Dir zu nehmen. Isst Du zum Beispiel nur zu bestimmten Anlässen Süßes – etwa auf einem Geburtstag oder im Kino – ist dies völlig im Rahmen. Naschst Du dagegen, um Dich selbst für etwas zu belohnen oder um Dich zu trösten, wenn Du traurig oder frustriert bist, ist dies oftmals eines der ersten Zuckersucht Symtome. Denn hierbei verknüpfst Du den Süßstoff eng mit Deiner Gefühlswelt und baust ihn als emotionale Stütze in Deinen Alltag ein. Wichtig, sei ehrlich zu dir selbst!
  • Umgebung: Ebenfalls wichtig ist das „Wie“. Wie nimmst Du Zucker zu Dir? Mit Freunden in geselliger Runde? Oder alleine, vielleicht sogar heimlich?
    Zuckersucht ist eine vielschichtige Erkrankung, die vor allem auch soziale Elemente enthält. Wer zuckersüchtig ist, schirmt sich meist von seiner Umwelt ab, will mit sich und den Leckereien alleine sein, will nicht beim Essen beobachtet werden. Wie bei fast jeder Sucht bemühen sich die Betroffenen zunächst, diese vor ihren Mitmenschen zu verheimlichen und mit sich alleine auszumachen.
  • Vorrat: Hast Du irgendwo ein geheimes Süßigkeiten-Depot, welches Du regelmäßig auffüllst? Fühlst Du Dich schuldig, wenn Du naschst und plünderst Deine Vorräte daher am liebsten, wenn Dir niemand dabei zusieht, vielleicht sogar nachts?
  • Fokus: Ist Dir schon einmal sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammengelaufen, wenn Du etwas besonders Leckeres gerochen oder gesehen hast? Daran ist zunächst nichts Verwerfliches, das kennt jeder. Doch ist es Dir auch schon einmal passiert, dass Du plötzlich an nichts anderes mehr denken konntest als an die nächste Tafel Schokolade? Du hast Deine ganze Umwelt ausgeblendet und konntest Dich überhaupt nicht mehr konzentrieren?
    Dies wäre ebenfalls ein ernstzunehmendes Warnsignal für Zuckersucht. Menschen, die zuckersüchtig sind, stehen bereits morgens mit dem Gedanken an Schokolade und Co. auf. Diese bald zu bekommen, hat oberste Priorität.
  • Reizbarkeit: Ist Dir an Dir selbst vielleicht aufgefallen, dass Du schnell launisch und ungerecht wirst, wenn Du nichts Süßes bekommst? Neigst Du zu Streitereien und wirst zickig und unfair?
    In diesem Fall liegt wahrscheinlich bereits eine fortgeschrittene Zuckersucht bei Dir vor – was Du hier spürst, sind die ersten Symptome des Entzugs.
  • Antriebslosigkeit: Hast Du das Gefühl, nicht leistungsfähig zu sein, wenn Du längere Zeit nichts Süßes gegessen hast? Bist Du schlapp und antriebslos?
    Tritt dies gelegentlich auf, ist dies zunächst kein Grund zur Beunruhigung – das hat jeder einmal. Kommt die Antriebslosigkeit dagegen mit Regelmäßigkeit – vielleicht sogar täglich – nimmst Du definitiv zu viel Zucker zu Dir. Hier solltest Du die Warnsignale Deines Körpers ernstnehmen und die eventuell beginnende Zuckersucht bekämpfen.

Beobachte Dich beim Essen genau und höre vor allem gut in Dich hinein. Was spielt sich in Deinem Kopf ab, wenn Du beispielsweise von den Freunden auf ein Eis eingeladen wirst? Freust Du Dich auf das Treffen oder drehen sich Deine Gedanken fast ausschließlich um das Eis? Würdest Du vielleicht viel lieber alleine in der Eisdiele sitzen und Deinen Lieblingsbecher genießen, anstatt dabei von Deinen Freunden gestört zu werden?

Für Menschen mit Zuckersucht ist das Essen eine Art Event. Es ist wichtiger als alles andere, ein Traum aus Sahne und Schokolade, welchen der Betroffene ganz alleine erleben möchte.

ZUCKERSUCHT ÜBERWINDEN: Mit diesen 15 Tipps kommst du los von der süßen Verführung

Hier erhältst Du einige Tipps und Ratschläge, mit denen Du den Heißhunger auf Süßes effektiv eindämmen kannst. Ganz wichtig hierbei: Führe keine radikale Diät durch, um etwaige überschüssige Pfunde zu verlieren. Das kann sehr gefährlich für Deine Gesundheit werden und am Ende zum berühmten Jo-Jo-Effekt führen. Sage nein zu Zucker, aber verzichte nicht auf Lebensmittel, die Dein Körper dringend braucht! Mit diesen Tipps und Tricks kannst Du die Zuckersucht bekämpfen.

1. Tipp: Zuckerquellen finden und meiden

Damit Du Deine Zuckersucht bekämpfen kannst, solltest Du Zucker nach Möglichkeit gänzlich meiden. Finde hierzu zunächst einmal heraus, in welchen Lebensmitteln sich Zucker überhaupt versteckt. Prüfe beim nächsten Einkauf die Etiketten der Lebensmittel, die Du kaufen möchtest, und lies Dir die aufgelisteten Inhaltsstoffe genau durch. Verzichte auch auf Produkte, welche Glukose-Fruktose-Sirup, Invertzucker, Süßmolkenpulver etc. enthalten.

Finde als erstes heraus, was eigentlich in deinen Lebensmitteln steckt
Finde als erstes heraus, was eigentlich in deinen Lebensmitteln steckt

2. Tipp: Weiterhin naschen – aber in Maßen

Naschen ist erlaubt! Aber bitte nur natürlich gesüßte Leckereien wie frisches oder getrocknetes Obst. Insbesondere Feigen und Datteln sind für Süßschnäbel mindestens ebenso ein Genuss wie zuckrige Kalorienbomben aus der Süßwarenabteilung! Allerdings auch hier gilt: Nur in Maßen naschen. Am besten die gewünschte Menge auf einen kleinen Teller oder ein Schüsselchen tun und danach dieses nicht mehr auffüllen.

3. Tipp: Viel trinken – am besten Wasser

Ausreichend Flüssigkeit hält nicht nur den Körper fit, sondern auch den Geist wach und mindert das Verlangen nach Süßem. Hierbei natürlich auf gezuckerte Getränke wie Limonaden etc. verzichten. Am besten sind Mineralwasser oder ungesüßter Tee.

4. Tipp: Kein Alkohol und Kaffee

Verzichte nach Möglichkeit auf Kaffee und Alkohol. Beide Getränke führen zu Schwankungen des Blutzuckerspiegels und das kurbelt bekanntlich den Heißhunger an.

5. Tipp: Frühstücke wie ein Kaiser

Das alte Sprichwort enthält ernährungstechnisch nach wie vor viel Wahrheit: Ein üppiges und am besten leicht herzhaftes Frühstück versorgt den Körper den Tag über mit Energie und gibt Heißhunger keine Chance. Außerdem werden hier die Weichen für einen stabilen oder instabilen Blutzuckerspiegel für den Tag gestellt. Daher am besten auf Marmelade, Nutella & Co. verzichten.

6. Tipp: Komplexe Kohlenhydrate auf den Speiseplan setzen

Zucker sind einfache Kohlenhydrate mit kurzen Molekülketten. Sie halten nicht lange satt und peitschen dafür den Blutzuckerspiegel hoch. Wenn Du Deine Zuckersucht überwinden möchtest, achte darauf, komplexe Kohlenhydrate zu Dir zu nehmen. Diese müssen bei der Verdauung zunächst aufgespalten werden und versorgen den Körper daher länger mit Energie. Komplexe Kohlenhydrate sind zum Beispiel in Kartoffeln, dunklem (ungezuckertem!) Brot und Hülsenfrüchten enthalten. Meiden solltest Du dagegen helle Teigwaren wie Nudeln oder Weißbrot.

7. Tipp: Koche selber

Wenn Du Deine Zuckersucht bekämpfen möchtest, verzichte am besten vollständig auf Fertigprodukte wie Salatdressings, Pizza oder Pommes. Diese enthalten immer versteckte Zuckerzusätze und machen nur Hunger auf mehr. Nimm dir etwas Zeit für deine Ernährung und koche selber. Das macht Spaß und verbindet zur eigenen Nachrung. Rezepte ohne Zucker findest du auch auf unserer Seite 🙂

Selber kochen gibt dir die Kontrolle zurück
Selber kochen gibt dir die Kontrolle zurück

8. Tipp: Würze Dein Essen sparsam

Sehr scharfes oder salziges Essen macht nicht nur durstig, sondern „kitzelt“ zudem die Geschmacksnerven und damit leider auch den Appetit auf Süßes.

9. Tipp: Treibe Sport

Bewegung sorgt ebenso wie Zuckerkonsum für die Ausschüttung von Glückshormonen (Serotonin) und steigert das Wohlbefinden. Heißhunger auf Schokolade? Geh lieber eine Runde joggen! Meist ist das Verlangen nach Süßem danach verflogen und Du hast außerdem jede Menge frische Luft getankt!

10. Tipp: Trickse Deine Geschmacksnerven aus

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und können sich vor allem auch ändern! Du kannst Dir nichts Leckereres als klebrig-süßes Nutella vorstellen? Biete Deinen Geschmacksnerven eine Alternative!

Bitterstoffe sind dafür bekannt, das Geschmacksempfinden nachhaltig zu verändern und sind somit ein wertvoller Helfer, wenn Du Deine Zuckersucht überwinden und Dich endgültig von dem süßen Suchtmittel verabschieden möchtest. Da unsere Zunge vielmehr Rezeptoren für „bitter“ als für „süß“ hat, sorgt eine Bitterstoffkur dafür, dass Dir Süßes irgendwann immer weniger schmeckt. Tolle Bitterstoff-Lieferanten, mit welchen es sich auch hervorragend kochen lässt, sind Chicorée, rote Salatarten oder Grapefruits.

Bitterstoffe helfen beim Reset deines Geschmacksempfindens
Bitterstoffe helfen beim Reset deines Geschmacksempfindens

11. Tipp: Viel Schlafen

Es ist erwiesen, dass insbesondere Schlafmangel den Heißhunger auf Süßes fördert und damit schlimmstenfalls zuckersüchtig macht. Verzichte daher auf die Late-Night-Snacks vor dem PC und achte darauf, mindestens 6-8 Stunden zu schlafen.

12. Tipp: Reduziere Stress

Stress ist eine der Hauptursachen für übermäßigen Zuckerkonsum. Er führt dazu, dass wir unkontrolliert und „mal eben schnell“ etwas auf der Hand essen, ohne dabei auf die tatsächlichen Bedürfnisse unseres Körpers zu achten. Baue Entspannungsphasen in Deinen Alltag ein und belohne Dich für einen anstrengenden Arbeitstag lieber mit einem aromatischen Wannenbad oder einem guten Buch im Bett. Stress ist meist selbst gemacht und findet nur in unserem Kopf statt. So kannst du ihn aber auch kontrollieren lernen 🙂

13. Tipp: Horte keine Süßigkeiten

So schwer es auch fällt: Wenn Du die Zuckersucht überwinden willst, solltest Du Deine alten Vorräte entsorgen und Dir vor allem keine neuen mehr zulegen. Ist das zuckrige Zeug erst einmal im Haus, gibt es irgendwann einen schwachen Moment, in welchem man darüber herfällt. Halte dafür lieber gesunde Alternativen, wie Nüsse, Oliven oder auch ein paar Früchte auf Vorrat.

14. Tipp: Benutze alternative Süße

Du möchtest auf Dein geliebtes Müsli am Morgen nicht verzichten? Kein Problem! Statt gezuckerten Cornflakes kannst Du Dir genauso gut eine leckere Mischung aus Haferflocken mit Honig oder Ahornsirup und frischem Obst machen! Auch ungezuckertes Rübenkraut ist ein Genuss für alle Süßschnäbel und ersetzt perfekt die kalorische Marmelade zum Frühstück.

15. Tipp: Verzichte auf Werbung

TV-Werbung ist eine gemeine Sache. Alle Viertelstunde zeigt sie uns die leckersten Verführungen auf dem Bildschirm und am Ende des Abends plündern wir die Süßwarenregale an der nächsten Tankstelle. Du willst die Zuckersucht überwinden? Da hilft nur eines: abschalten! Schaue Dir lieber einen guten Film auf DVD an, lies ein Buch oder triff Dich mit Freunden. Das Fernsehprogramm ist es meist eh nicht wert!

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Kampf gegen die Zuckersucht!

Unsere Erfahrungen aus 30 Tagen ohne Zucker und Tipps, wie du komplett auf Zucker in deinem Leben verzichten kannst, findest unter Zuckerfrei leben: Anleitung für ein 30 Tage Selbstexperiment.

Sei der Erste der einen Kommentar abgibt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Webseite möchte Cookies zur Benutzerführung, Webanalyse und Anzeige von Werbung (Google AdSense) verwenden, um so die Benutzung dieser Webseite zu verbessern. Im Rahmen dessen geben wir auch Informationen zu deiner Verwendung unserer Webseite an unsere Partner weiter. Ist das ok für dich? Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen