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ZUCKERSUCHT: Was dahinter steckt & 15 Tipps wie du sie überwindest!

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„Und jetzt erst mal was Süßes.“ Zucker ist aus unserer modernen Gesellschaft kaum noch wegzudenken: Egal ob es die Lieblingsschokolade aus dem Supermarkt sein soll oder auch das frisch gemachte Popcorn im Kino – Zucker ist Genuss und sichert sogar ein Stück weit die eigene Lebensqualität.

Doch leider kann der Süßstoff diese auch ganz schön beeinträchtigen. Wenn es irgendwann nicht mehr nur das eine Stück Schokolade ist, sondern gleich mehrere Tafeln. Wenn das Schlemmen langsam aber sicher den eigenen Tagesablauf bestimmt. Wenn der Genuss zum Zwang und das Naschen zur Sucht wird.

Zuckersucht ist eine innerhalb der Medizin recht stiefmütterlich behandelte, aber dennoch sehr ernstzunehmende Abhängigkeitserkrankung, welche für den Betroffenen schlimmstenfalls sogar lebensbedrohlich werden kann.

Im Folgenden erfährst Du alles, was Du über die Erkrankung wissen musst und wie Du die Zuckersucht überwinden kannst. Hier ein Überblick über den Inhalt:

ÜBERBLICK INHALT

WORUM GEHT’S: Was ist Zuckersucht und wie entsteht sie?

ZUCKERFALLEN: Welche Lebensmittel machen zuckersüchtig?

SYMPTOME: Was sind Anzeichen einer Zuckersucht?

URSACHEN: Sind es die Gene oder ist Psyche schuld?

GEFAHREN: Was kann durch eine Zuckersucht passieren?

SELBSTTEST: Bin ich zuckersüchtig?

ZUCKERSUCHT ÜBERWINDEN: Mit diesen 15 Tipps kommst du los von der süßen Verführung

WORUM GEHT’S: Was ist Zuckersucht und wie entsteht sie?

Drogen gibt es bekanntlich viele und die meisten wirken auf ähnliche Art und Weise: Sie lösen Glücksgefühle aus, sorgen für Wohlbefinden und Euphorie. Und davon kann man süchtig werden. Deswegen sind die „gefährlichen“ Drogen mit hohem Suchtfaktor wie Kokain oder Heroin illegal und nicht in jedem Laden frei verkäuflich. Alkohol und Zigaretten gibt es nur gegen Altersnachweis, Medikamente nur auf Rezept.

Keine Rauschmittel in Reichweite. Mit einer Ausnahme: Zucker.

Volksdroge Zucker

Die vermeintlich harmlose und verführerisch süßlich schmeckende Substanz wird in wohl nahezu jedem deutschen Haushalt ohne viel darüber nachzudenken zum Backen, Kochen und Verfeinern verwendet. Sie findet sich in geschätzten 80% unserer Lebensmittel und wir geben sie sogar unseren Kindern als Belohnung.

Und dennoch kann sie süchtig machen. Zuckersüchtig! Denn Zucker wirkt im Gehirn fast genauso wie andere Drogen: Durch den Konsum kommt es zur Ausschüttung von Dopamin und Serotonin, zwei körpereignen Glückshormonen.

Dopamin erzeugt euphorische Hochgefühle, wir empfinden ein vorfreudiges Kribbeln, sind angespannt und erwartungsvoll. Der Botenstoff ist für die berühmten „Schmetterlinge im Bauch“ verantwortlich und wird besonders stark vor einem heißersehnten Date mit dem großen Schwarm ausgeschüttet.

Serotonin wirkt dagegen entspannend, macht glücklich und zufrieden. Es wird ausgeschüttet, wenn wir ein bestimmtes Ziel erreicht haben, triumphieren, stolz auf uns sind.

Beispiel 100-Meter-Lauf. Hier kommt es beim Startsignal zu einer massiven Ausschüttung von Dopamin, wir fiebern dem Ziel entgegen, wir wollen es unbedingt schaffen, wir sind nervös, aber voller Tatendrang. Passieren wir dann als erster die Ziellinie, wird zusätzlich noch Serotonin ausgeschüttet: Wir haben es geschafft, wir schwelgen im Rausch des Erfolges.

Zuckersucht ist eine Volkskrankheit
Zuckersucht ist eine Volkskrankheit

Süßes macht glücklich

Glückseligkeit auf höchsten Niveau. Und das alles soll in einer Tafel Schokolade stecken?

Tatsächlich löst Zucker ähnliche neurologisch-chemische Prozesse im Gehirn aus, wie es der 100-Meter-Lauf mit anschließendem Sieg oder das erste Date mit starkem Herzklopfen tun. Wer also genüsslich einen Schokoriegel verdrückt, setzt sich dabei selbst streng genommen unter Drogen.


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