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ZUCKERERSATZ: 17 Alternativen im Überblick! Besser als Zucker?!

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Zucker ist auf Dauer nicht gesund. Das ist klar. Doch manchmal braucht es einfach ein wenig Süße, um den Geschmack ein wenig aufzupeppen. Und manchmal haben wir auch einfach Lust drauf! Doch welche Zuckerersatzstoffe gibt es und welche taugen was? Welcher schmeckt und welcher ist gesund?

In diesem umfassenden Überblick kannst du einfach und schnell die verschiedenen Zuckerersatzstoffe vergleichen. Viel Spaß!

Wir können Zuckerersatzstoffe in drei grobe Gruppen einteilen: Natürliche Zuckerformen, bzw. Naturprodukte (wie zum Beispiel Zuckerrübensirup oder Honig), Zuckeralkohole (wie etwa Xylit) und Süßstoffe (wie zum Beispiel Stevia oder Aspartam). Neben naturbelassenen Produkten werden Zuckerersatzstoffe nämlich auch künstlich hergestellt.

Bestehen dir nach dem Lesen noch Zweifel, welche Zuckerersatzstoffe am besten zu dir passen, dann höre auf deinen Bauch oder wähle den Ersatz, der sich am besten in den Alltag integrieren lässt. Es zahlt sich aus, denn ein süßes Leben muss nicht ungesund sein!

Zuckerformen und Naturprodukte

Natürliche Zuckerformen haben im Gegensatz zu raffinierten Zuckersorten einen großen Vorteil: Sie enthalten neben der typischen Süße häufig auch Vitamine und Mineralstoffe und werden teilweise nicht chemisch verarbeitet, sondern auf mechanische Art und Weise gewonnen. Allerdings haben diese Produkte meist auch einen hohes Zuckergehalt und damit entsprechend viele Kalorien.

Zu den Zuckerformen und Naturprodukten gehören unter anderem folgende Zuckerersatzstoffe: Agavendicksaft, Ahornsirup, Honig, Maissirup (Isoglukose), Melasse, Reissirup, Yacon-Sirup und Zuckerrübensirup.

Agavendicksaft

Inhaltsstoffe & Herstellung

Agavendicksaft (auch Agavensirup genannt) ist ein natürlicher Zuckerersatz, der auf 100g rund 300 Kalorien und 76g Kohlenhydrate (Zucker) enthält. Im Gegensatz zu anderen Zuckerersatzstoffen ist er vitamin- und mineralstoffarm und weist einen hohen Anteil an Fruchtzucker auf. Agavensirup wird in Mittelamerika, vorwiegend in Mexiko, aus denselben Pflanzen wie Tequila hergestellt. Dazu wird die Pflanze zu Mus gepresst. Der dabei entstehende Saft wird gefiltert und enzymschonend bei unter 48 Grad eingedickt, bis er einen maximalen Wasseranteil von 25 Prozent aufweist.

Agavendicksaft wird aus der gleichen Pflanze wie Tequila gewonnen
Agavendicksaft wird aus der gleichen Pflanze wie Tequila gewonnen

Verwendung & Geschmack

Agavendicksaft ist gut löslich und weist eine sirupartige Konsistenz auf. Wegen des hohen Fructoseanteils (knapp 100 Prozent) ist Agavensirup im Regelfall süßer als raffinierter Zucker. Im Gegensatz zu anderen Zuckerersatzstoffen weist er eine eher geringe Neigung zur Kristallisation auf und besticht durch seine lange Lagerfähigkeit. Agavendicksaft ist in vielen Farben erhältlich. Grundsätzlich gilt: je dunkler der Saft, desto kräftiger die Karamellnote.

Agavendicksaft ist wegen seiner Löslichkeit vor allem als Zuckerersatzstoff für Desserts, Joghurts und Müslis beliebt. Er eignet sich ebenfalls für Kaltgetränke oder Tees. Wegen seiner hohen Gelierfähigkeit ist der Agavendicksaft zum Einkochen von Marmeladen und Gelees geeignet.

Gesundheitliche Wirkung & Verträglichkeit

Agaven sind in Mittelamerika vor allem als Naturheilmittel bekannt. Die als heilsam geltenden Inhaltsstoffe der Pflanze sind allerdings leider im Agavensirup nicht enthalten. Der Sirup ist im Allgemeinen eher näh